Übung: Feuer - MIG

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OEDING. Am 18.09.2017 wurde die Jugendfeuerwehr zu einer gemeinsamen Übung mit dem Löschzug Oeding eingeladen.
Jean Kastern, stellv. Löschzugführer, der die Übung vorbereitet hatte, erwartete die Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr im Feuerwehrhaus Oeding.

Dort wurden, im Rahmen einer Vorbesprechung, die Jugendlichen mit dem Löschzug Oeding gemischt, um das Handeln der Aktiven besser kennenzulernen.

Das Übungsszenario lautete: Feuer – Menschenleben in Gefahr.

An einer Verbindungstür zwischen Lagerhalle und Werkstatt einer Spedition ist ein Feuer ausgebrochen. Es wurden insgesamt 4 Personen vermisst.

Die Einsatzbefehle für die jeweiligen Gruppenführer wurden nach Eintreffen an der Übungs- bzw. Einsatzstelle durch Übungsleiter an die Gruppenführer übertragen.

Sobald Personen in Gefahr sind, gilt das Stichwort „MIG“ (Menschenleben in Gefahr). Hierbei steht die Menschenrettung an erster Stelle. Bei einem „Innenangriff“ zur Menschenrettung mit mehreren Trupps reicht das mitgeführte Wasser auf den Löschfahrzeugen meist nicht aus, sodass eine Wasserversorgung über einen Unterflurhydranten aufgebaut werden musste.

Da sich das Übungsobjekt am Woorteweg befand und hier eine unterirdische Leitung zur Krügerstraße liegt, konnte zusätzlich eine Wasserversorgung aus dem offenen Gewässer „Schlinge“ hergestellt werden. Dies war für den erhöhten Wasserbedarf eines anschließenden Löschangriffs von außen gedacht.

Nachdem die Personen gefunden wurden und das Feuer gelöscht war, ging die Übung dem Ende zu und alle halfen beim Aufräumen. Als alle Geräte, Kameraden und Kameradinnen auf den Löschfahrzeugen waren, ging es zurück zum Feuerwehrhaus Oeding.

Dort richtete Jean Kastern das Wort nochmals an alle Beteiligten und bedankte sich bei Allen  für die Mitarbeit und Unterstützung. Besonderer Dank gilt der Spedition Hoeper, für die kurzfristige Bereitstellung des Übungsobjektes.

Es ist für alle Industrie- und gewerbetreibenden Betriebe wichtig, dass die Kameraden der Feuerwehr die örtlichen Gegebenheiten kennen, um im Ernstfall schnell und effektiv Handeln zu können.

Die Jugendlichen und auch die aktive Wehr sind sich einig, dass solche Übungen den Zusammenhalt stärken und auf spätere, echte Einsätze vorzubereiten.

 

Quelle: Amelie Sue Schibelius